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Die Zahlenreihe wird lebendig

Zahlenreihe verinnerlichen – Reise nach Jerusalem

Diese Spiel- und Lernvariante eignet sich für den Einsatz in der Klasse.
Bei einer geraden Anzahl an Schülern werden zwei gleich große Gruppen gebildet.
Bei einer ungeraden Anzahl gibt es zwei Gruppen und einen Schiedsrichter.

Nehmen wir an, die Klasse hat 24 Kinder, dann sind das zwei Gruppen mit je 12 Spielern.
Du musst nun kleine Zahlenkärtchen oder Zettel (z.B. von einem Notizzettelblock) in zwei Farben, jeweils 12 Stück, gut lesbar mit den Zahlen 1 bis 12 beschriften.

Diese Kärtchen kannst du mit Tesafilm auf die T-Shirts der Kinder kleben.

Jedes Kind hat eine Zahl auf der Brust.

Die Spielregel:

Du legst eine flotte Musik auf. Wenn sie zu hören ist, sollen alle Kinder durcheinanderhüpfen und tanzen wie bei „Reise nach Jerusalem.“


Wenn die Musik aufhört, sollen sich die beiden Zahlenreihen so schnell wie möglich geordnet aufstellen.
Die Stelle, an der das Kind mit der Nummer Eins stehen soll, und die Richtung, in der die Reihe aufgestellt wird, sind festgelegt. Die beiden Einserpositionen und die Richtung habe ich immer so markiert, dass sowohl die rosa wie auch die blauen Kinder die kleinere bzw. die größere Nachbarzahl jeweils auf der gleichen Seite haben, also:
Für die Sieben (egal , ob rosa oder blau) ist die Acht – also der größere Nachbar – immer auf der rechten Seite, die Sechs – also der kleinere Nachbar – auf der linken. Das stimmt mit der Richtung überein, die die Kinder sehen, wenn sie auf die Zahlenreihe an der Tafel oder im Heft schauen: Links ist immer der kleine Nachbar, rechts der große.

Gewonnen hat die Gruppe, die zuerst geordnet dasteht.

Varianten:

Man kann dieses Spiel auch mit nur einer Gruppe spielen, wenn z.B. die Klasse nur 20 oder sogar noch weniger Kinder hat.
Oder, wenn die Kinder schon richtig fit sind, kann die Reihe auch über 20 gehen, dann wäre das hier eine Zahlenreihe von 1 bis 24. Wenn du mit der Stoppuhr misst, wie lange es dauert, bis die Reihe steht, dann kannst du das notieren und beim nächsten Mal vergleichen, ob und wenn ja, um wieviel schneller es gegangen ist.
Du kannst auch eine „Wochenkurve“ in der Klasse aushängen, auf der zu sehen ist, wieviel Zeit die Kinder jeweils gebraucht haben.
Wenn du für jeden Tag eine Säule zeichnest, pro Sekunde einen Millimeter, dann wird hier auf ganz natürliche Weise bereits zu Beginn der ersten Klasse das Säulendiagramm präsentiert. Und jedes Kind versteht, wie das zu interpretieren ist.